Verfasst von: reisenimkopf | Juli 4, 2008

Schon irgendwie witzig. Die Idee zu diesem neuen Blog entstand bei mir ja ganz spontan, und anfangs wusste ich auch noch nicht so recht, ob es überhaupt eine gute Idee war. Ob mir genug zu schreiben einfallen würde, ob ich meine Geschichten tatsächlich in Worte verpacken könnte und ob ich mir dann auch die Zeit für die Durchführung nehmen würde.

Mittlerweile ist es aber so, dass mir jedes Mal, wenn ich einen Eintrag fertig getippt habe, schon wieder zehn neue Erlebnisse durch den Kopf schießen, über die ich berichten könnte. Ich bin also positiv eingestellt, dass es hier in Zukunft noch mehr zu lesen geben wird.

Bleiben wir fürs erste doch noch ein wenig in Mombasa. Und heute gibt es auch mehr Bilder und weniger Worte. Versprochen!

————————————————————————————

In unserem Hotel werden halbtägige City-Touren in die Stadt angeboten, und ich bin der Meinung, dass ich mir das nicht entgehen lassen kann, wo ich schon mal da bin. Meinen Mann interessiert die Stadt weniger, er bleibt lieber im Hotel am Pool. Auch gut, ich hab kein Problem damit, alleine zu fahren. Und wirklich alleine ist man ja nicht, in einem Bus voll mit anderen Urlaubern und zwei Bodyguards Reiseleitern, die einem zur Seite gestellt werden. Sogar, als ich kurz zum Bankomat muss, bekomme ich Begleitschutz mit auf den Weg. Ich frage mich immer wieder ob man als weiße Frau in dieser Stadt tatsächlich zur gefährdeten Spezies gehört, oder ob nicht vielleicht auch ein wenig übertrieben wird.

Die erste Station ist der Lebensmittelmarkt, und dort landen wir erst mal in einem Gewürzladen.

Diesen intensiven Geruch kann ich nicht mit Worten beschreiben, und versuche es daher auch gar nicht erst.

Fußball wird in diesem Land groß geschrieben, wie man leicht erkennen kann ;-)

Draußen auf der Straße sieht es dann so aus.

Wir als weiße Touristen werden natürlich sofort von allen Seiten belagert und bedrängt doch etwas zu kaufen. Das ist etwas, an das man sich erst mal gewöhnen muss. Mir gelingt es die ganzen zwei Wochen, die ich dort bin, nicht wirklich.

Eine der typischen Schubkarren, die man überall sieht:


Weiter geht es in eine muslimische Kirche, die man nur barfuss betreten darf, und in der fotografieren verboten ist. Ich habe keine Ahnung mehr, wie sie hieß, oder was das Besondere an ihr war, aber sie war schon beeindruckend.

Letzte Station dieses Ausflugs ist Fort Jesus, eine portugisiesche Festung aus dem 16.Jahrhundert. Auch dort bieten sich wieder einige sehr schöne Motive zum Fotografieren an:

Vor allem aber hat man von dort oben einen schönen Überblick über Stadt und Meer, den ich kurz sehr genieße, bevor wir wieder zum Bus zurückgepfiffen und ins Hotel gebracht werden.

Dort angekommen freue ich mich, dass mein lieber Mann schon einen Liegestuhl am Pool für mich reserviert habe und genieße den restlichen Tag im Schatten mit meiner Lektüre.

Kenia, Mombasa, November 2007


Antworten

  1. Werte Dame, ich hätte da was für Sie, wenn Sie mal bei mir vorbeischauen wollen…

    Liebe Grüße
    Tina


Einen Kommentar hinterlassen

Ihre Antwort:

Kategorien